Auf dem Bild von links nach rechts: Katharina Hausmann (Listenplatz 1), Monika Barthold-Rieger (Listenplatz 5), Christian Stadler (Bürgermeisterkandidat und Listenplatz 4), Steffi König (Listenplatz 3), Bettina Knopp (Listenplatz 2)

Von links nach rechts: Katharina Hausmann (Listenplatz 1), Monika Barthold-Rieger (Listenplatz 5), Christian Stadler (Bürgermeisterkandidat und Listenplatz 4), Steffi König (Listenplatz 3), Bettina Knopp (Listenplatz 2)

Wasserburger Grüne nominieren Bürgermeisterkandidat und Stadtratsliste

Der Wasserburger Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat bei seiner Aufstellungsversammlung vergangenen Mittwoch Christian Stadler, den Vorsitzenden der grünen Stadtratsfraktion, nach 2014 erneut zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im März 2020 nominiert. Außerdem wählten die Grünen ihre Stadtratsliste, mit 13 Frauen und 11 Männern konnten sie dabei die Frauenquote mehr als erfüllen.

Christian Stadler ist 49 Jahre alt und seit 2008 sowohl Stadt- als auch Kreisrat. In der auslaufenden Wahlperiode bekleidet er in beiden Funktionen das Amt des jeweiligen Fraktionssprechers. Der Diplom-Ingenieur (FH) der Architektur, der im Bauamt des Landratsamtes Mühldorf arbeitet, sieht seine politischen Schwerpunkte im Bereich der Stadtentwicklung und Verkehrspolitik, die für ihn untrennbar miteinander verbunden sind. Als wichtigste Aufgaben der Zukunft nannte er die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs sowie die Umsetzung der Klimaschutzziele auf kommunaler Ebene.

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten betonte Stadler in seiner Bewerbungsrede, dass Kommunalpolitik für ihn in erster Linie Teamarbeit sei. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Fraktion, aber auch der respektvolle Umgang mit den anderen Stadtratsfraktionen sowie der Verwaltung seien ihm deshalb stets ein wichtiges Anliegen. Dies schließe selbstverständlich harte inhaltliche Auseinandersetzungen und leidenschaftliche Debatten nicht aus.

Dass diese sachorientierte und beharrliche Arbeitsweise, die auch manchmal Kompromisse erforderlich macht, zu der insgesamt erfolgreichen Arbeit der Grünen Stadtratsfraktion wesentlich beigetragen hat, wurde von fast allen anwesenden wahlberechtigten Parteimitgliedern so gesehen. Sie nominierten Stadler bei einer ungültigen sowie einer Gegenstimme mit großer Mehrheit als Bürgermeisterkandidat.

Einig ist man sich bei den Wasserburger Grünen auch, dass es im derzeitigen Stadtrat an Mut und der erforderlichen Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen fehlt, die Zusammensetzung zudem sowohl in der Altersstruktur als auch der Geschlechterverteilung keinen Querschnitt der Bevölkerung abbildet. Bewusst hat man deshalb mehr Frauen als Männer auf die Stadtratsliste und dabei zwei jüngere Frauen noch vor den amtierenden Stadträt*innen auf die vordersten Plätze gesetzt.

„Die Stadtratsliste der Grünen bietet den Wasserburger Wählerinnen und Wählern eine schöne Mischung aus jüngeren und erfahreneren Kandidaten an“, so Steffi König, Sprecherin des Ortsverbandes. „Sie alle möchten unsere Stadt aktiv mitgestalten und sich für Klimaschutz, eine nachhaltige Mobilität und ein soziales Miteinander einsetzen.“

Platz 1: Katharina Hausmann, (34 Jahre) Dipl.-Sozialpädagogin; Platz 2: Bettina Knopp (37), Lehrerin; Platz 3: Steffi König (51), Mediendesignerin; Platz 4: Christian Stadler (49), Sachbearbeiter technisches Baurecht; Platz 5: Monika Barthold-Rieger (56), Pfarramtsassistentin; Platz 6: Alexander Jäger (47), Geschäftsführer; Platz 7: Andrea Rieger (38), Studienrätin im Förderschuldienst; Platz 8: Klaus Wimmer (37), Elektrotechniker; Platz 9: Saskia Behringer (42), Bühnen- und Kostümbildnerin; Platz 10: Karlheinz Rieger (68), Rektor a.D.; Platz 11: Josefa Rücker (44), Heilpädagogin; Platz 12: Rainer Kurzmeier (53), Rechnungsprüfer; Platz 13: Linda Wundrak (37), Purser/Referentin; Platz 14: Jochen Tuschy (50), Heilerziehungspfleger; Platz 15: Renate Palme (60), Angestellte; Platz 16: Mario Aversano (60), Kunstmaler; Platz 17: Ines Linke (43), Försterin; Platz 18: Alexander Rieger (39), selbstständig; Platz 19: Constanze Baruschke-Herwegh (48), Angestellte; Platz 20: Jörg Herwegh (58), Regisseur; Platz 21: Manuela Steinebrunner (59), Betreuungsassistentin; Platz 22: Ben Leinenbach (52), Heilerziehungspfleger; Platz 23: Andrea Anger (59), Lehrerin; Platz 24: Richard Röckl (49), selbstständiger Moderator;

Ersatzkandidatin ist Karin Friedrich (51), Verkäuferin.

 

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